Am 19.12.21 haben wir Arno aus dem Tierschutz übernommen.

Gerne lasse ich Euch teilhaben an den ersten Wochen in seinem neuen zu Hause.

Mir ist bewusst, dass jeder Tierschutzhund sehr individuell ist, schließlich hatte und habe ich ausschließlich Hunde aus dem Tierschutz, sowohl als Pflegestelle als auch mein festes Rudel.

Mit dieser Beitragsserie möchte ich Euch einen Einblick geben, wie ich ganz persönlich Hunde aus dem In- und Auslandstierschutz in ihrem neuen zu Hause integriere.

Selbstverständlich bringt jeder Hund einen anderen Rucksack mit, daher kann ich Euch in dieser Serie nur die Themen zeigen, die Arno mitbringt bzw. die mir ganz persönlich wichtig sind!

Folge 4: Erstes Betreten des Gartens (Markierverhalten im Garten Teil I)

Das erste Betreten des Gartens läuft ähnlich ab, wie das erste Betreten des neuen Heims. Allerdings baue ich hier beiläufig gleich zwei Grenzsetzungen ein. Ich nehme den Hund an die Leine und wir erkunden gemeinsam den Garten.

Die erste Grenze die ich bei Arno einbaue ist, dass eine offene Terrassentür nicht gleich heißt, JUHUUU ich sprinte in den Garten und markiere alles fröhlich was mir unter den Pinsel kommt.

Ihr erinnert Euch an das Markierverhalten im Haus? Das gleiche wird er auch draußen tun, nur möchte ICH entscheiden, WAS markiert werden darf und was eben nicht. Und das ist die Grenze Nummer 2, bzw. das einrichten von Tabu-Zonen. Und der Grundstein dafür wird bereits bei Sekunde 1 gelegt, wenn wir gemeinsam den Garten betreten!

Durch einen Unmutslaut und ein Schlackern an der Leine, mache ich ihm klar, was er zukünftig nicht markieren darf. An den Zaun, die Beete usw. darf er ruhig sein Bein heben. Ich beachte hierbei auf der einen Seite sein Bedürfnis (markieren zu wollen) und auf der anderen Seite mein Bedürfnis, dass gewisse Dinge eben nicht markiert werden dürfen.